Business for Digital fokussiert die Rahmenbedingungen und Überlegungen, die von Unternehmen und Start-ups in einer unbeständigen, unsicheren, komplexen und mehrdeutigen digitalen Welt zu berücksichtigen sind (VUCA-Welt).
Ziel ist es, den Teilnehmern einen Einblick in die Steuerung von Unternehmen sowie die Entwicklung neuer Strategien in diesen herausfordernden Zeiten zu geben. Wie können aktuelle Geschäftsmodelle analysiert werden? Wie können zukünftige Modelle für den Markt entwickelt werden? Wie ist nachhaltiges Wachstum zu realisieren? Gibt es hierbei Unterschiede für etablierte Unternehmen im Gegensatz zu Start-ups? Die Teilnehmer lernen darüber hinaus agile Methoden zur Innovationsgestaltung und Umsetzung von Ideen kennen.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Sensibilisierung für die Zusammenhänge mit den angrenzenden Bereichen Tech for Law und Law for Tech.
Dauer: 1 ½ Tage
Inhalt:
Im Modul „Strategie, Markt, Wettbewerb & Digitale Geschäftsmodelle“ werden zunächst grundlegende Marktmechanismen und Wettbewerbsstrukturen betrachtet. Aufbauend hierauf wird ein Verständnis davon entwickelt, welche Auswirkungen der Megatrend Digitalisierung auf Unternehmen, Märkte und Wettbewerbsstrategien hat. Die Teilnehmer erhalten einen Einblick, wie Unternehmen Strategien entwickeln und die gewählte Strategie umsetzen. In einem Vertiefungsschritt wird der Frage nachgegangen, welche Auswirkungen die Digitalisierung auf Geschäftsmodelle (z.B. auf Plattformen) hat. Die Teilnehmer erlangen ein Verständnis für die wichtigsten Unterschiede zwischen traditionellen, linearen Geschäftsmodellen und digitalen Geschäftsmodellen sowie wie wichtigsten Marktmechanismen
Experten:
Prof. Dr. Jürgen Weigand – WHU
Leiter des Instituts für Industrieökonomik, Stellvertretender Rektor der WHU und Leiter der akademischen Programme
Dauer: 1 ½ Tage
Inhalt:
Wenn man von Start-ups hört oder liest, geht es immer um neue Geschäftsideen und Innovation. Doch was steckt dahinter? Wie funktioniert das Ökosystem Start-up? Warum ist dieser Bereich so relevant? Was macht die Vorgehensweise von Start-ups und sogenannten „Lean Organizations“ aus? Was bedeutet Agilität in diesem Zusammenhang?
Dieses Modul gibt einen Überblick über die Start-up-Landschaft, deren spezifisches Ökosystem sowie die eingangs aufgeworfenen Fragen. Mit Blick auf Agilität stehen vor allem fünf wichtige agile Prinzipien im Mittelpunkt: Problemorientierung, iterative Ideen-/ Geschäftsmodellentwicklung, Hypothesenentwicklung, Prototyping sowie Storytelling & Pitching.
Experte:
Prof. Dr. Christoph Hienerth – WHU
Inhaber des Lehrstuhls für Unternehmertum und Existenzgründung
Dauer: 1 Tag
Inhalt:
Die digitale Transformation bedeutet nicht nur neue Technologien, Produkte sowie Geschäftsmodelle und darauf angepasste neue rechtliche Lösungen. Sie beinhaltet auch eine Veränderung der Art und Weise, wie wir denken, zusammenarbeiten und Lösungen entwickeln. Auf dem Fundament der Erfahrungen aus vielfältigen Praxisprojekten wurde das LIQUIFY LEGAL Framework als Orientierungsrahmen für Juristen entwickelt, die ihr Mindset und ihre Arbeitsweise zukunftsorientiert ausrichten und mit weniger Aufwand mehr erreichen wollen.
LIQUFY LEGAL unterstützt dabei, die eigene DNA dahingehend weiterzuentwickeln, um auf neue Umstände flexibel reagieren und mit möglichst geringen Reibungsverlusten erfolgreich agieren zu können. In den sieben Elementen geht es darum die Transformation zu gestalten, statt transformiert zu werden. Hierzu gehören vernetztes Denken statt linearer Schlussfolgerungen sowie Prinzipien, Methoden und Kollaboration statt Checklisten und Musterlösungen.
Experten:
Dr. Roger Strathausen (Aufsichtsrat Liquid Legal Institute e.V.)
Kai Jacob (Co-CEO Liquid Legal Institute e.V.)